„In Amerika kommuniziert man mit der Keule, in Europa mit dem Schwert und in Asien mit dem Florett.“
(Unbekannt)

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„Unsere Hauptschwierigkeit bei der Kommunikation ist es, mit Hilfe unserer Vorstellungskraft zu erfassen, wie viel die anderen Leute wissen oder nicht.“
(Cyril Northcote Parkinson)

Sonntag, 15 Dezember 2013 19:00

Abalyka, der Außerirdische

Abalyka, der Außerirdische

Anbei eine spannende Übung für Kommunikationstrainings. Sie zeigt Teilnehmern eindrücklich die Überzeugungskraft beeinflussender Mimik. Hierfür wird von der Gruppe eigenständig ein Experiment-Teilnehmer bestimmt. So schließen wir eine mögliche, vorher stattgefundene Absprache zwischen mir und einem bestimmten Teilnehmer aus.

Die ausgewählte Person verlässt den Raum und ich präsentiere den verbleibenden Teilnehmern folgende fünf Aussagen.

Abalyka lebt auf dem Planeten Furulan

Abalyka atmet Stickstoff

Abalyka hat eine Schwester

Abalyka ist über hundert Erdenjahre alt

Abalyka gehört zur Spezies der Ha-Ke-Lar

Nun entscheiden die Teilnehmer gemeinsam, welche Aussage zutrifft und welche nicht. Dies halten wir auf einem Flipchart fest, das anschließend umgedreht und in eine Ecke geschoben wird. Mein Experimentpartner wird wieder hereingebeten und setzt sich mir gegenüber hin – so dass er nur mich sieht und keinen der anderen Teilnehmer. Ich erkläre ihm die Regeln. „Ich nenne dir jetzt fünf Aussagen über Abalyka den Außerirdischen. Du entscheidest, welche richtig ist und welche falsch. Kleiner Tipp: Es sind weder alle richtig, noch alle falsch. Nach jeder Aussage von mir notierst du auf einem Zettel ein „Ja“ oder „Nein“, je nachdem, ob du der Meinung bist, dass eine Aussage richtig oder falsch ist.“ Nach dem Vorlesen der fünf Aussagen vergleichen wir dann alle gemeinsam die gegebenen Antworten mit denen auf dem Flipchart. Und siehe da: sie stimmen überein! Und noch verblüffender: Die meisten Zuseher des Experiments stehen vor einem unlösbaren Rätsel. Dem Experimentteilnehmer selbst sind das Ergebnis und seine augenscheinlich übernatürlichen Kräfte sowieso schleierhaft.

Die Lösung liegt natürlich, wie du sicher schon ganz richtig vermutet hast, in der Körpersprache. Die höchste Wahrscheinlichkeit für den Erfolg des Experiments erreichst du, indem du bei den Aussagen wo du ein „Ja“ erreichen willst Blickkontakt hältst, in Ansätzen lächelst und eine deutliche, langsame, unauffällige Nickbewegung einfließen lässt. Bei „Nein“ Aussagen macht du natürlich alles genau umgekehrt. Wenig bis kein Blickkontakt, kein Lächeln, und ein sehr langsames angedeutetes Kopfschütteln. Wichtig hierbei ist, gleich wie beim Einsatz dieser Technik im Berufs- und Privatleben, dass all dies trotz Deutlichkeit unauffällig und diskret geschieht. Mehr zu diesem Thema findest du bei Interesse in meinem Buch „Verändere die Wirklichkeit“.

Intergalaktische Grüße!

Martin

Gelesen 782 mal Letzte Änderung am Sonntag, 15 Dezember 2013 03:39




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